2010/2011

Schule auf Reisen

„Willkommen in Mecklenburg-Vorpommern!“, dröhnte es aus den Lautsprechern des Busses, als wir am Montag, dem 02.05.2011 an unserem Schulfahrts-Aufenthaltsort Gallentin in „Ulis Kinderland“ ankamen. Uns erwartete gleich das Übliche: Zum Mittag Nudeln, dann Betten beziehen und so weiter. Schließlich war noch eine sportliche Aktivität angesagt, als wir zum Kegeln liefen. Wieder in unseren Bungalows angekommen, ging es anschließend zur Begrüßungsdisco, bei der alle so richtig abtanzten.

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Eine Skifahrt, die ist lustig…!

Wir, die Schüler der 6. Klasse der Kleinen Grundschule Töpchin freuten uns schon seit Schuljahresbeginn auf unsere Skifahrt, die jedes Jahr als ein Höhepunkt der Grundschulzeit durchgeführt wird. Auch diesmal fuhren wir nicht allein. Schüler der 5. und 6. Klasse der Erich- Kästner Grundschule Königs Wusterhausen begleiteten uns. Beaufsichtigt wurden wir von unseren Lehrern Frau Mattolat, Herrn Petereins, Frau Bethge und Frau Albrecht-Schulz, die uns außerdem im Ski laufen unterrichteten und dabei sehr viel Geduld zeigten.

Wir waren in einer kleinen Pension untergebracht und wurden herzlich von Eva und Josef Blazek betreut.

Die Busfahrt verkürzten wir uns mit Spielen und einem Film.

In Josefuv Dul angekommen, staunten wir, dass so viel Schnee lag.

Nachdem wir uns mit einer leckeren Suppe gestärkt hatten, mussten wir raus in den Schnee.

Die Jungs waren voll in ihrem Element und tobten wild im Schnee.

Natürlich brauchten wir auch noch unsere Skiausrüstung. Dazu holten uns die Lehrer am ersten Abend zimmerweise nach unten in den Keller.

Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und absolvierten in diesen Gruppen die beiden Disziplinen Abfahrt und Langlauf. Dabei war es gar nicht wichtig, ob man Anfänger oder Profi war, Hauptsache der Spaß war dabei! Und den hatten wir!

Bei Langlauf haben wir etwas ziemlich Komisches aber auch Anstrengendes gemacht.

Wir sind einen Berg hoch gelaufen und wieder hinunter gefahren. Wir sind ungefähr 5 Mal bergab gefahren, was ziemlich lange gedauert hat, weil wir insgesamt mindestens 15 Mal hingefallen sind. Ein Wettrennen gab es auch. Für die Abfahrt mussten wir zuerst ein paar Übungen machen und wer diese Übungen zum Skifahren sehr gut beherrschte, durfte mit auf den höheren Berg.

Um 7:15 Uhr war für uns arme Kinder schon morgendliches Wecken! An den Abenden war natürlich auch immer was los. Es wurde gespielt, bei der Lumpen-Disco nach fetziger Musik getanzt, an einem Abend sahen wir den Film „Kindsköpfe“ und an einem anderen Abend gab es einen spannenden und interessanten Dia-Vortrag über das Isergebirge. Im anschließenden Quiz konnten wir beweisen, was wir alles gelernt haben. Typisch für das Isergebirge, das in Tschechien und in Polen liegt, ist ein sehr raues Klima. Nebel- und Regentage sind keine Seltenheit. Die Berge sind teilweise bis zu 160 Tagen mit Schnee bedeckt, obwohl die höchsten Berge nur gut 1000 m hoch sind. Dafür sind die Sommer kurz und kühl.

Mit dem Essen wurden wir von unserer Gastgeberin, Frau Blazek, richtig verwöhnt. Zum Frühstück und Abendbrot durften wir uns am Buffet bedienen. Zum Mittag gab es immer eine schmackhafte Vorsuppe und ein leckeres Hauptgericht.

Die Tage vergingen wie im Fluge. Wir danken unseren Lehrern für diese schönen „Sportstunden“, Eva und Josef, dass wir bei ihnen zu Gast sein durften, unseren Busfahrern, von Schulz-Reisen, dass sie uns sicher hin- und auch wieder nach Hause brachten und Frau Holle für den vielen Schnee.

Friederike V., Klasse 6

Kleine Grundschule Töpchin

 

Unser Skilager in Joseuv Dul 2011

Das Skilager vom 08.-13.01.2011 war für mich eine Schulfahrt mit Sternen. Die beiden Busfahrten waren für mich Entspannung pur, man konnte sich mit Freunden unterhalten und die Schüler/innen aus KW kennen lernen bzw. verabschieden. Die Pension und Umgebung waren nett und gemütlich. Die tschechisch-böhmische Küche hat man in dem Essen auch wieder gefunden, aber unsere Gastgeber Eva und Josef Blazek bemühten sich auch um die deutsche Küche. Dank des geregelten Tagesablaufes fielen am Abend alle hundemüde ins Bett, obwohl die Nächte kurz waren, sind wir am Morgen alle wieder putzmunter aus den Betten gestiegen. ´´Super Wecker´´ hat unsere Lehrerin, Frau Mattolat, gespielt. Abfahrt und Langlauf waren die Beschäftigungen, denen wir am Tag nachgegangen sind. Der Ausflug nach Smrsovka, wo wir Souvenirs kauften, war auch ein gelungener Zeitvertreib. In den Discos tanzten und tanzten wir Töpchiner die Tanzfläche heiß. An einem weniger turbulenten Abend beschäftigten wir uns mit Karten-, DS- und Tischspielen sowie Tischtennis. Noch ein besonderes Ereignis war ein Dia-Vortrag von einem sehr gut deutsch sprechenden Mann. Insgesamt war es für mich eine sehr erholsame Zeit. Ich sage Danke an die Lehrer aus KW und Töpchin, die uns das alles ermöglicht haben.

Gabriel R., Klasse 6

KGS Töpchin

 

Töppis auf Skiern

Während es hierzulande schon anfing zu tauen, fuhr die 6. Klasse der Kleinen Grundschule Töpchin am Samstag, dem 8. Januar 2011 zusammen mit einer 6. Klasse aus Königs Wusterhausen in das verschneite Tschechien, um in ein paar Tagen das Skifahren zu erlernen. Abgesehen von den Lektionen Abfahrt sowie Langlauf, in denen es auch für diejenigen, die schon Erfahrungen mit Skiern hatten, noch einiges zu lernen gab, ging an zwei Disco-Abenden so richtig die Post ab. Die erste Langlaufstunde verlief noch recht unbeholfen. Mit der Zeit durfte fast jeder erkennen, dass Schnee erst dann kalt wird, wenn man drin liegt. Manchem gefiel der Langlauf besser, weil sie die Abfahrt schon kannten. Die Abfahrt war trotzdem der absolute Favorit, denn der Adrenalinschub, wenn man den Berg hinunter raste, war einfach atemberaubend. Ein paar gaben an, dass bei Abfahrt wenigstens etwas passierte, während Langlauf ,,einfach nur anstrengend“ war. Neben einer Langlaufstrecke, nach der wir uns mit einem Tee aufwärmen konnten und einem Stadtbummel mit Einkaufsmöglichkeiten, ist auch das Essen erwähnenswert. Jeder, der im Skilager war, schwärmte von der tschechischen Küche unserer Gastgeber Eva und Josef Blazèk. Im Skilager konnte man außerdem in einem Diavortrag über das dortige Isergebirge viel Wissen erwerben, das danach in einem Quiz abgefragt wurde. Am letzten Tag gingen wir sogar in ein Heimatmuseum. Alles in allem war es ein wunderschöner Ausflug, der zum Abschluss der Grundschulzeit ein besonderes Erlebnis darstellte. Dafür vielen Dank an die Lehrer, die uns diese tolle Fahrt ermöglichten.

 

Jonas P., 6. Klasse

Kleine Grundschule Töpchin