2011/2012

Ein sportlicher „Töpi“ Wochenendausflug!

Am 24. März 2012 fand der alljährliche traditionelle Schneeglöckchenlauf statt. Unsere Sportlehrerin suchte dazu 24 laufbegeisterte Schüler der Klassen 1 bis 6 aus, die die Schule in Ortand an der sächsischen Grenze vertreten sollten.

Wir nahmen an diesem toll organisierten Lauf zum wiederholten Male teil. Für mich war es dieses Jahr etwas ganz Besonderes noch einmal dabei zu sein, da ich als Schülerin der 6. Klasse kurz vor meinem Übergang ans Gymnasium stehe. So sehe ich die vielen schönen Events, die unsere Lehrer mit uns gemeinsam planten, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, da ich weiß, dass meine idyllische Grundschulzeit sich dem Ende neigt.

Aber zurück nach Ortrand. Bei herrlichem Frühlingswetter absolvierten wir in vier Mannschaften von sechs Schülern die Laufstrecke von 2 km. Vor dem Start durften wir sogar einer rbb-Reporterin Rede und Antwort stehen, wie und warum wir zum Wettkampf gekommen waren. Nachdem wir mit unseren Mannschaften sehr erfolgreich im Ziel gelandet waren, gab es zur Belohnung ein leckeres Eis und wie jedes Jahr vom Veranstalter die tollen Schneeglöckchen-Medaillen zur Erinnerung.

Vielen Dank für diesen erlebnisreichen Tag.


Anna L.

6. Klasse

Kleine Grundschule Töpchin


Auf großer Fahrt in den Schnee

Endlich war der Tag, an dem wir ins Skilager fahren konnten, nämlich der 16. Januar 2012, gekommen. Wir stiegen mit großen Erwartungen, Zielen und manche auch etwas besorgt in den Bus. Es ging nach Tschechien nach Josefuv Dul (Josefstal). Als wir nach der sechsstündigen Busfahrt ausstiegen, wussten alle, dass es eine wunderschöne Woche wird.

Der erste Skitag war sehr aufregend, denn wir wurden in Gruppen aufgeteilt, um unseren ersten Kurs zu bewältigen. Die Gruppe 1 in der ich war, sollte nun Langlauf machen. Wir bekamen unsere Skier und schon das Anlegen dieser langen „Dinger“ war für einige eine Herausforderung. Am Ende konnten aber alle einigermaßen mit den Skiern umgehen. Nach dem Mittag ging es auf die Piste, naja nicht gleich, zuerst noch ein paar Übungen, aber dann begann der Spaß am Hang.

Am dritten Tag verbesserten wir unser Gleichgewicht und das Kurven fahren und einige durften auf die rote Piste. Langlauf klappte nun auch schon besser und wir konnten die schöne Landschaft bei herrlichem Sonnenschein bestaunen. Am Abend besuchte uns ein Einheimischer aus der näheren Umgebung und erzählte uns etwas über das Land und seine Kultur.

Heute wartete eine neue Herausforderung auf uns. 1,5 Kilometer auf Zeit laufen. Das ist manchmal gar nicht so einfach mit Langlaufskiern, besonders in den Kurven. Auch bei der Abfahrt gab es eine Herausforderung. Sie nennt sich die „schwarze Piste“, das ist der höchste Schwierigkeitsgrad.

Zur Abwechslung fuhren wir heute in die Stadt, um einkaufen zu gehen. Abends, als wir eigentlich schlafen sollten, haben wir noch ein bisschen gesungen. Wir müssen ganz schön langweilig gesungen haben, denn zwei Mädchen in meinem Zimmer sind eingeschlafen und das Jungenzimmer neben uns hat sich beschwert.

Der 21. Januar 2012. Der letzte Tag. Diese 6 Tage gingen viel zu schnell vorbei. Eine schöne Zeit mit viel Spaß liegt hinter mir und ich habe sehr viel gelernt. Ich fand es sehr schön, diese Woche mit der Klasse verbringen zu können. Sie hat uns noch mehr zusammengeschweißt. Ohne diese Woche hätte etwas gefehlt.

Maria H.

Kleine Grundschule Töpchin

6. Klasse



„Die langen Kerls“ von Friedrich I. in Töpchin

Am 5. Dez. 2011 war der Start der Lesewoche. Wir waren schon alle sehr gespannt, was uns diesmal erwarten wird. Nach einer gemeinsamen Begrüßung im Mehrzweckraum der Schule und einer anschließenden Lesezeit trafen sich alle Kinder erneut nach der Frühstückspause.

Nachdem sich alle beruhigt hatten, betrat prominenter Besuch den Boden, auf dem wir sonst eigentlich Sport treiben. Es war Friedrich I. mit seiner Leibgarde (heute nur zwei Lange Kerls).

Von ihm erfuhren wir, wie es früher in einer Armee zuging, erhielten Informationen über die Erziehung und das Leben von seinem Sohn, Friedrich II., sowie seinen Neigungen. Unser „kleiner“ Friedrich, Schüler der jetzigen 3. Klasse, las einen selbst geschriebenen Brief an ihn vor, wo er sich für die geniale Einführung der Kartoffel bedankte. Dann war diese lehrreiche und anschauliche Geschichtsstunde leider auch schon vorbei. Aber eine Vorführung der besonderen Art hatte die königliche Garde noch für uns. Sie feuerten sechs Salutschüsse ab. Das schlug bei uns Kindern wie eine Bombe ein. Dafür bedankten wir uns mit einem großen Jubelgeschrei und sangen noch das Lied „Unsre Schule hat keine Segel“.

Alles in allem war das eine gelungene Eröffnung unserer Lesewoche zu Friedrich dem Großen und eine Überraschung zugleich.

Danach begann die Arbeit in unseren Projektgruppen.


Helen R.

Kleine Grundschule Töpchin

Klasse 6


… und die Schule blieb im Dorf

Wer die Kleine Grundschule in Töpchin kennt, weiß, dass sie seit 1993 erfolgreich von Frau Reinhild Petereins geleitet wurde und dass es ihrem unermüdlichen Engagement zu verdanken ist, dass es diese Schule heute im Jahr 2011 noch gibt.

42 Jahre arbeitete sie erfolgreich an unterschiedlichen Schulen, zuletzt seit 1984 in Töpchin, ihrem Geburts- und Heimatort.

Am Donnerstag, dem 17.11.2011 war nun der Tag gekommen, an dem es hieß von ihrer geliebten Schule Abschied zu nehmen, die Reinhild Petereins besonders in den letzten achtzehn Jahren sehr ans Herz gewachsen war. Alle Kinder der Schule hatten sich mit Liedern aus vergangenen Zeiten, zum Teil auch selbst gedichtet, Tänzen und Gedichten vorbereitet, um für sie eine besondere Feierstunde zu gestalten. Das Lehrerinnenteam mit Frau Köhler an der Spitze, der ehemalige Schulrat, Herr Nischan, und Frau Rabes als Vertreterin des Schulamtes sowie Herr Hannig vom Töpchiner Heimatverein würdigten Frau Petereins Schaffen und Wirken für das Fortbestehen des Lernortes in diesem Ortsteil von Mittenwalde. Vor allem schätzten sie ihren Einsatz für Kinder mit Handicaps, die durch Integration am gemeinsamen Unterricht teilnehmen und dadurch in einer Regelschule lernen können. Die Schule veränderte ihr Aussehen durch mehrere Anbauten, wurde für alle geöffnet und der jahrgangsübergreifende Unterricht durch den Modellversuch zu einer festen Größe.

Ehemalige Schüler und Kollegen, Schulleiterkollegen, Vertreter der Stadt Mittenwalde, pädagogische Mitstreiter aus anderen Institutionen sowie viele Eltern haben es sich nicht nehmen lassen, mit ihrer Anwesenheit, persönlichen Geschenken und Worten der geleisteten Arbeit von Frau Petereins Anerkennung zu zollen und ihr alles Gute für einen wohlverdienten Ruhestand zu wünschen. Danke an alle, die aus nah und fern gekommen waren.

Frau Petereins legt ganz sicher ihre Hände nicht in den Schoß, sondern hat bereits im Töpchiner Heimatverein ein neues Betätigungsfeld gefunden.

Und so manches Mal wird sie in ihre/unsere Schule hineinschauen, vielleicht eine Arbeitsgemeinschaft mit Kindern leiten und uns eine Kostprobe von ihrem selbst Gebackenem oder Gekochten vorbeibringen.

Wir sagen "Danke" für eine arbeitsreiche und spannende Zeit mit vielen Erlebnissen und Emotionen.

 

 

Das Lehrerteam der Kleinen Grundschule Töpchin