Projekte

Tesalino und Tesalina - ein tierischer Fall

Die Schüler der Klasse 2 beteiligten sich am Geschichten-Erfinder-Bastel-Wettbewerb 2010

“Tesalino und Tesalina – ein tierischer Fall“, der von der Stiftung Lesen ausgeschrieben wurde.
Im Februar sprach unsere Lehrerin mit uns über den Wettbewerbsaufruf und wir entschieden uns für die Teilnahme. Als dann die Unterlagen kamen, waren alle sehr aufgeregt und jeder wollte selbst gern das Briefpaket öffnen.
Wir hörten den Geschichtenanfang von Peter Härtling und waren begeistert. Einem Zoo waren die gesamten Geldeinnahmen gestohlen worden und nun wollten Tesalino, Tesalina, Kater Colt und die Powermaus helfen. Wir durften uns ausdenken, wie die Hilfe aussehen sollte.
Eine Verbrecherjagd beschreiben, das war unser erster Gedanke und viele wollten ihre Ideen beisteuern. Andere Schüler schlugen vor, dass darüber hinaus nach weiteren Möglichkeiten gesucht werden muss,
Geld für den Zoo zu beschaffen. So beschrieben ein paar Kinder eine Zirkusvorstellung und andere die Suche nach Spendenmöglichkeiten.
In Schreibkreisen stellte jeder seine Vorstellung zum Thema vor, dann
wurde geschrieben und geändert, zusammengelegt und verworfen, mit
den Eltern besprochen und wieder im Schreibkreis vorgestellt.
In gemeinsamen Expertenrunden stellte unsere Lehrerin die
ersten Geschichtenverläufe im Gesamten vor und wir besprachen, wie
eine Idee mit der nächsten verknüpft werden kann, welche Figur welchen Part sprechen kann, wie neue Figuren heißen sollen und, und, und.
Anschließend versuchte sich jeder auch noch als Illustrator und malte
ein zum Text passendes Bild. Das war gar nicht so einfach.
Im Sachunterricht befassten wir uns mit den beschriebenen Zootieren,
ihrem natürlichen Lebensraum und den Gefahren, denen sie heute
ausgesetzt sind.
Das Ergebnis dieser schriftstellerischen Aktivitäten ist die Geschichte, die ihr im Anhang lesen könnt.
Wir haben sie an die Wettbewerbskommission geschickt, die nun in den Sommerferien aus rund 1300 Einsendungen die Sieger ermitteln wird.


Wer Lust hat, kann sich die Geschichte auch ausdrucken. Viel Spaß beim Lesen und liebe Grüße senden Euch die Schüler der 2. Klasse
und ihre Lehrerin Karin Reichert


Hier seht Ihr die fröhlichen Schriftsteller.


„Gans schön schlau“

Im Herbst des vergangenen Jahres, zu Beginn des Schuljahres besuchte Frau Finkel von „Landaktiv“ die 5. Klasse unserer Schule.

Einige Zeit später kam der Wettbewerbsaufruf „Gans schön schlau“ an unsere Schule.

Nachdem die Lehrerinnen den Schülerinnen und Schülern der 1. bis 6. Klassen den Inhalt des Wettbewerbs erklärt hatten, wurden viele Ideen zur Gestaltung der Gans entwickelt. 
In allen Klassen entstanden Zeichnungen, in denen sich die Kreativität der Schülerinnen und Schüler widerspiegelte.

Die Erst- und Zweitklässler malten Gänse mit kunterbunten Federn, mit Hüten, Halsketten oder Blüten im Schnabel. Aus dieser Idee heraus bekam unsere Gans bunte Flügel und einen bunten Schwanz gemalt.

Die Dritt- und Viertklässler schmückten ihre Gänse auf den Zeichnungen mit Blumen und Früchten. 
Zur Gestaltung der Gans formten sie aus Modelliermasse die Früchte für den Hut und das Halsband der Gans und bemalten sie.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 dachten an eine Europa – Gestaltung der Gans. Sie malten europäische Flaggen auf das Federkleid oder als Kopfschmuck. 
Unsere Schule pflegt seit einigen Jahren eine Partnerschaft mit einer polnischen Schule. Auch das kam in den Gestaltungsideen zum Ausdruck.
Aus diesem Grund haben wir die Füße der Gans mit den Farben der Flaggen aus Deutschland und Polen angemalt.

Die Sechstklässler erdachten sich eine Gans, die unsere Schule und den Schulhof zeigen sollte.
Unsere Schule ist ein altes Backsteingebäude.
Deshalb ist die Gans so wie sie angemalt. 
Wir wollten auch zeigen, dass wir hier gern lernen, viele gemeinsame Aktivitäten unternehmen und uns hier wohl fühlen. Wichtige Begriffe aus unserem Schulprogramm schrieben wir deshalb der Gans auf die Flügel.


Auch das Lehrerteam brachte eine Idee ein. 
Die Brücke, auf der unsere Gans steht, symbolisiert die Verbundenheit mit unserer polnischen Partnerschule und erinnert an ein Schulprojekt zum Thema „Europa“. Es hieß: „Brücken verbinden“.
Viele Kinder aus unserer Schule haben Brieffreundschaften in der polnischen Partnerschule in Golina Wielka.

Aus allen Klassen flossen die Ideen in die Gestaltung der Gans ein und 
einzelne Schülerinnen und Schüler wirkten mit ihren Lehrerinnen an der Gestaltung mit.

In einer abschließenden Zusammenkunft wurde aus verschiedenen Vorschlägen der Name „TÖPPELINE“ für unsere Gans ausgesucht, weil er  den Namen unseres Schulortes beinhaltet.

Wir hatten viel Freude bei der Arbeit und staunten jedes Mal, wenn wieder ein Stück geschafft war.

Mitte April trat unsere Töppeline ihre Reise zur Ausstellung an.

Am 18.05 2007 fuhr eine Delegation unserer Schule nach Paaren-Glien zur Landwirtschaftsausstellung.
Es gab ein Ausstellungszelt mit 106 Gänsen – unsere fehlte!!!
Sie gehörte zu den 12 besten Wettbewerbsbeiträgen und befand sich schon im Festzelt.
Endlich war es soweit.
Wir konnten endlich unsere Töppeline vorstellen.
Es wurde ein Hauptgewinner durch das Los ermittelt.
Die Glücksfee war uns leider nicht hold.
Wir erzählten in der Schule von unserem tollen Ausflug und Töppelines Erfolg.

Theresa Peters
Lisa-Marie Genschow
6. Klasse
KGS Töpchin